Die Sensorische Integrationstherapie geht auf die US-amerikanischen Ergotherapeutin und Psychologin A. Jean Ayres zurück.

Ziel der Sensorischen Integrationstherapie ist die Verbesserung der Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen. Durch ein gezieltes Setzen von Reizen bzw. ein gezieltes Reizangebot, z.B. durch Rollbrettfahren, Trampolinspringen, Schaukeln in der Hängematte, lässt sich die muskuläre Grundspannung des Patienten verbessern.

In der Regel ist die Therapie nicht direktiv. Nur wenn das Kind/der Patient in der eigenen Aktivität die Bedeutsamkeit seines Handelns erfährt, kann die therapeutische Arbeit erfolgreich sein. Der Therapeut lässt daher Richtung und Tempo bewusst durch den Patienten bestimmen.

Die SI-Therapie wird hauptsächlich bei Kindern, inzwischen jedoch verstärkt auch bei Erwachsenen angewendet, um Körperwahrnehmungsstörungen zu behandeln.